Gegründet wurde die Band bereits 1996 unter dem Namen „Tricky Beans“ im Nordfinnischen Kemi und ging zuerst in Richtung Pop. Nach einigen Namens- (aus „Tricky Beans“ wurden „Tricky Means“ und schließlich „Sonata Arctica“) und Besetzungsänderungen änderte sich auch die Musikrichtung. So ist vom einstmaligen Pop genauso viel oder wenig übrig geblieben, wie vom ersten Bandnamen. Heute zählen Sonata Arctica zu einer der erfolgreichsten Power-Metal-Bands.
1999 erschien ihr Debütalbum „Ecliptica“, was in Finnland Platz 18 der Charts bedeutete und in denen das Album 4 Wochen lang vertreten war. So richtig bekannt wurden Sonata Arctica, als sie 2003 mit Nightwish auf Tour gingen. Von dort an ging es mit den Finnen steil aufwärts auf der Leiter des Erfolges. Ihr aktuelles Album „Unia“, das im Jahre 2007 veröffentlicht wurde, erreichte in Finnland Platz 1 und war 22 Wochen lang in den Charts vertreten (In Deutschland war es 2 Wochen lang in den hiesigen Charts vertreten und schaffte es auf Platz 35).
Unia, die finnische Übersetzung für Träume. Und dies lässt sich ohne weiteres auf das Album projizieren. Zwar hört man dem Werk immer noch an, das es von Sonata Arctica komponiert ist, doch verschwimmen hier die Grenzen zu anderen musikalischen Stilrichtungen. Es ist nicht mehr der Power-Metal, der die Band einst bekannt werden ließ. Sonata Arctica sind niemand, die auf einer Stelle treten ohne musikalisch weiter zu kommen. In diesem Werk wird viel experimentiert, von einem Stück, was gut in eine Rockoper passen würde, hin zu einer Komposition, die man eher in Richtung Nu Metal einordnen könnte. Dieses weite Spektrum an Tönen und Stilrichtungen, die hier verwendet werden, kann man gut mit „Träumen“ vergleichen. Träume sind sehr weitläufig, haben keine rationalen Grenzen und stehen umgangssprachlich für etwas Unwirkliches, aber gleichzeitig auch für etwas Formschönes. Egal ob nun in sich geschlossen und vollendet, oder für etwas unabgeschlossenes, bei dem man weiter träumen kann. Mögen diese Träume noch nicht abgeschlossen sein, sodass Sonata Arctica im nächsten Album weiter schreiten werden und den Fans weitere Träume präsentieren können.
Supported werden Sonata Arctica von Pagan’s Mind und Vanishing Point.
Pagan’s Mind ist eine norwegische Progressive-Metal Band, die bereits im Jahre 2000 gegründet wurde. Sie spielten bis jetzt überwiegend in Skandinavien auf Festivals. In Deutschland waren sie das erstmals 2007 unterwegs, damals als Opening Act für Fates Warning (eine der Begründer-Bands des Progressive-Metals).
Vanishing Point stammt ursprünglich aus Australien, hatte ihren musikalischen Durchbruch aber in Deutschland, da in ihrer Heimat ihr leicht progressiver Power-Metal wenig für Aufsehen sorgte. 2000 spielten sie erstmals auf dem Wacken Open Air, danach folgten Europatouren mit Sonata Arctica und Gamma Ray.
Auf ihrer aktuellen Tour machen die drei Bands auch in deutschsprachigen Teilen Europas halt und werden da hoffentlich den Fans einige Träume mit ihrer Musik erfüllen.
Sehen könnt ihr sie in folgenden Städten:
16.11.2008 – München, Backstage
18.11.2008 – Pratteln (CH), Z7
19.11.2008 – Saarbrücken, Garage
20.11.2008 – Antwerpen (B), Hof ter Lo
21.11.2008 – Rijssen (NL), Club Lucky
22.11.2008 – Oberhausen, Turbinenhalle
Tickets bekommt ihr unter www.eventim.de, www.metaltix.com, sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.