Bericht: Anne Mühlbauer  |  Fotos: Simon Hönscheid  |  Kategorie: Festivalberichte  |  

Nachdem man wohlbehalten zunächst das Quartier und anschließend das Werk II gefunden hatte, bildete der Auftritt der schwedischen Musiker von Ashbury Heights für uns den Auftakt des diesjährigen Wave Gotik Treffens. Dass Schweden als ein Garant für guten Elektropop gilt, stellten Anders Hagström und Yasmine Uhlin hier mit ihrer energiegelandenen Show einmal mehr unter Beweis. Die eingängigen Beats kamen beim Publikum, das zahlreich erschienen war, ausgesprochen gut an.
Weiter ging es mit Das Ich, wofür wir uns mit der Straßenbahn auf den etwa zwanzigminütigen Weg zum AGRA-Gelände machten. Bruno Kramm, Stefan Ackermann und Live-Keyboarder Stefan Siegl gaben eine solide Show aus alten und neuen Stücken zum Besten, die beim Publikum gut ankam.
Als nächstes standen die Engländer von Sigue Sigue Sputnik mit ihrem eindeutig Laune machenden Mix aus Elektro und Rockabilly auf dem Programm, praktischerweise ebenfalls in der AGRA-Halle. Den anwesenden Fans wurde quasi die ganze Bandbreite an Hits aus den letzten Jahren dargeboten, darunter etwa die wohl bekanntesten beiden Stücke „Love Missile F1-11“ und „21st Century Boy“.
Anschließend machten wir uns auf den Weg zur nächsten Location, die da den bemerkenswerten Namen Kohlrabizirkus trug, um rechtzeitig für den Auftritt der charismatischen Tarja Turunen an Ort und Stelle zu sein. Diese bot wie gewohnt nicht nur ein musikalisch beeindruckendes Erlebnis, sondern gab auch ein sehr fotogenes Motiv ab. :-)
Ob das Paradies nun verloren ist oder nicht, war uns dann gegen 1 Uhr nachts herzlich egal – Hauptsache, die Briten von Paradise Lost kamen endlich auf die Bühne und krönten den Abend mit einem ganz eindeutigen Highlight!

Festivalfotos

 

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